Horst Jurtz: Permer Bilderbogen (Ausschnitt)

Freizeit, Kunst & Lebensfreude.

DDR-Laienschaffen aus dem Kunstarchiv Beeskow                                                

7.11.2015 - 31.1.2016 

Das "Bildnerische Volkschaffen" erreichte als künstlerische Freizeitbeschäftigung breite Resonanz in der Bevölkerung der DDR. Staat und Kommunen, Gewerkschaft und Betriebe, Schulen und Hochschulen sowie die Jugend- und Frauenorganisation und der Kulturbund waren Träger dieser Bewegung und fungierten zugleich als Mittler der offiziellen Kulturpolitik. Die Arbeit in Zirkeln und von Einzelschaffenden der bildenden und angewandten Kunst gehörte zu einer finanziell begünstigten, aber auch ideologisch beeinflussten "Massenkultur".

Mit über 70 Werken aus der Sammlung des Kunstarchivs Beeskow dokumentiert die Ausstellung die Vielfalt der von den Amateuren bevorzugten Themen, darunter Landschafts- und Porträtmalerei, Darstellungen der Arbeitswelt, des Alltags sowie politischer Anliegen.

Die Ausstellung in Eisenhüttenstadt wird ausgerichtet vom Kunstarchiv Beeskow in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR.